Reitbekleidung

Kategorie: Archiv Kleidung
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Stiefel

Stiefel sind ein unverzichtbares Schuhwerk für jeden, der reitet, und der Auswahl dieser Accessoires muss große Aufmerksamkeit gewidmet werden. Ein gutes Paar Reitstiefel kann nicht nur in puncto Sensibilität und Kontrolle beim Reiten einen Unterschied machen, sondern auch im Fahrerlager bei Hufauftritten. Auf dem Markt finden Sie Stiefel in verschiedenen Formen, Ausführungen und Materialien, und vor allem dieser letzte Aspekt ist einer der wichtigsten bei der Wahl. Gummistiefel sind günstiger als Lederstiefel, haben aber insbesondere bei häufigem Gebrauch einige Nachteile: Gummi neigt dazu, schneller zu verschleißen, während Leder deutlich langlebiger ist. Reitstiefel haben meist einen niedrigen Absatz, dessen Dicke 3 bis 4 Zentimeter nicht überschreitet. Die Sohle muss aus rutschfestem Material bestehen, das sowohl beim Reiten als auch beim Auf- und Absteigen vom Sattel optimale Stabilität ermöglicht. Um das Anziehen zu erleichtern, sind einige Stiefel mit einem seitlichen Reißverschluss ausgestattet, allerdings nicht immer: Der Reißverschluss kann beim Fahren tatsächlich störend sein, weshalb viele Menschen „einteilige“ Stiefel bevorzugen. Selbstverständlich müssen die Stiefel vor dem Kauf anprobiert werden. Dabei ist besonders darauf zu achten, dass an der Kniebeuge keine Beschwerden oder ungewöhnliche Kompression zu spüren sind. Es gibt zwei Haupttypen von Reitstiefeln: Englische Reitstiefel und Western-Reitstiefel. Englische Reitstiefel sind die traditionellsten, schwarz und glänzend und reichen bis zum Knie. Diese Stiefel werden bei Spring- und Dressurwettbewerben sowie bei allen klassischen Reitaktivitäten eingesetzt. Westernreitstiefel haben einen dickeren Absatz und bestehen meist aus braunem oder Naturleder.

Helm ( Mütze )

Der Schutz des Kopfes bei Stürzen ist beim Reiten von grundlegender Bedeutung. Aus diesem Grund gibt es Reithelme, im Fachjargon „Caps“ genannt. Diese Helme sind einfach hergestellt: Sie haben eine Kappenform mit einem kleinen Frontvisier und einem Kinnbefestigungssystem (Kinnriemen) mittels Riemen oder Clips. Einige Helme sind mit Samt gefüttert, meist schwarz, während andere komplett aus Kunststoff bestehen und widerstandsfähiger gegen Witterungseinflüsse sind. Viele Modelle sind außerdem mit Rillen ausgestattet, die die Atmung der Kopfhaut ermöglichen: Diese Helme sind im Sommer unverzichtbar, um einen Hitzschlag zu vermeiden. Es gibt Reithelme in verschiedenen Formen und Modellen auf dem Markt, und die Wahl des einen oder anderen ist keine rein ästhetische Frage. Tatsächlich ist es wichtig, dass sich die Kappe perfekt an den Kopf des Fahrers anpasst, daher ist es unbedingt erforderlich, sie vor dem Kauf persönlich auszuprobieren. Schließlich muss vor dem Kauf des Helms überprüft werden, ob er gemäß der europäischen Referenzgesetzgebung, CE 1384, zugelassen ist. Sollte der Helm einem starken Aufprall ausgesetzt sein, beispielsweise nach einem Sturz, muss er auch in diesem Fall ausgetauscht werden das Fehlen offensichtlicher äußerer Schäden. Es ist tatsächlich möglich, dass die innere Struktur Risse oder Risse aufweist und den Benutzer somit im Falle eines späteren Aufpralls einem erheblichen Risiko aussetzt.

Handschuhe

Gerade wenn Sie viel Zeit auf dem Pferderücken verbringen, sind Reithandschuhe ein unverzichtbares Zubehör, da sie Ihre Hände vor Abrieb durch die Zügel schützen. Auch in der kalten Jahreszeit sind Handschuhe sehr praktisch, denn sie schützen die Hände vor Wind und Wetter. Aus diesem Grund gibt es Winterhandschuhe, die recht dick und robust sind und teilweise mit GORE-TEX® gefüttert sind (ein atmungsaktives Material, das das Eindringen von Regen verhindert). Andererseits sind die Handschuhe für die Sommersaison viel leichter und mit hoch atmungsaktiven Stoffen überzogen, um maximalen Tragekomfort zu gewährleisten. Ein sehr wichtiges Merkmal von Reithandschuhen ist ihre Anti-Rutsch-Eigenschaft: Das Material der Handfläche muss maximalen Halt und Feingefühl gegenüber den Zügeln gewährleisten. Um den Tragekomfort zu verbessern, sind einige Handschuhmodelle zusätzlich mit einem verstellbaren Klettverschluss ausgestattet.

Hose

Wer nur ab und zu reiten geht, ist mit dem Tragen einer Jeans oder einer robusten Hose „zufrieden“, für Reitbegeisterte ist die richtige Hose jedoch unerlässlich. Die Reithose hat eine schmal zulaufende Form, die sich perfekt an die Beine des Reiters anschmiegt, ohne Nähte oder störende Stofffalten. Auch das Endteil dieser Kleidungsstücke lässt sich problemlos in die Stiefel stecken. In spezielle Reithosen können auf Höhe des Gesäßes weiche Elemente eingesetzt werden, die ein komfortableres Reiten ermöglichen, sowie Verstärkungen an den Knien, die den Halt am Sattel erhöhen. Zusätzlich zu diesen „strukturellen“ Elementen bestehen Reithosen aus Stoffen, die besonders abrieb- und verschleißfest sind, im Gegensatz zu normalen Kleidungsstücken, die nach einigen Einsätzen dazu neigen, kaputt zu gehen. Auf dem Markt finden Sie Hosen, die für alle Jahreszeiten geeignet sind: Die Sommerhosen aus Baumwolle sind leicht und atmungsaktiv, während die Winterhosen dick, wetterbeständig und meist innen mit einem warmen Material wie Flanell gefüttert sind. Die Reithosen sind in Ausführungen für Herren, Damen oder Kinder erhältlich.

Hemden, Jacken und andere notwendige Kleidung

Einer der Aspekte, die bei der Reitbekleidung am häufigsten übersehen werden, betrifft den Oberkörper. Sofern Sie nicht an Wettbewerben oder Wettkämpfen teilnehmen, ist es tatsächlich möglich, sich dem Reiten zu widmen, indem Sie einfach einen Pullover, eine Fleecejacke oder andere bequeme Kleidung tragen. Offensichtlich ändern sich die Dinge bei Profis oder denen, die sich dem Springreiten oder Dressurwettbewerben widmen. In diesem Fall muss die Kleidung bestimmte behördliche Anforderungen erfüllen und für hochrangige Wettbewerbe eine blaue oder schwarze Reitjacke umfassen, die für kleinere Wettbewerbe auch eine andere Farbe (z. B. Rot oder Beige) haben kann. Die Hose muss weiß sein, ebenso das Hemd, das unter der Jacke getragen wird. Als Accessoires müssen unbedingt eine Mütze (schwarzer Samt) und braune oder schwarze Stiefel getragen werden. Neben der Kleidung empfiehlt sich auch das Tragen eines speziellen Rückenschutzes, im Fachjargon „Schildkröte“ genannt. Dabei handelt es sich um eine Art gepolsterte Weste, die unter der Kleidung getragen wird und im Falle eines Sturzes den Aufprall auf den Boden abfedert. Besonders empfehlenswert sind diese Westen für Einsteiger und Kinder.

Preise

Reiten gehört sicherlich nicht zu den günstigsten Sportarten, was unter anderem an den Kosten für Kleidung und Zubehör liegt. Dennoch darf beim Kaufpreis nicht gespart werden, denn bei der Auswahl der richtigen Reitausrüstung kommt es in erster Linie auf die persönliche Sicherheit an. Hier sind die allgemeinen Preise für Reitbekleidung:

  • Stiefel : Die Preisspanne ist extrem breit. Tatsächlich reichen sie von Gummistiefeln, einfach und für den gelegentlichen Gebrauch, die in der Regel ab 40 Euro aufwärts kosten. Wenn man auf Ledermodelle umsteigt, steigen die Preise natürlich: Die günstigsten liegen bei etwa 100 Euro und liegen bei über 200-250 für die prestigeträchtigsten Stiefel für professionelle Reiter;
  • Helm : Mindestpreise von 25 bis 30 Euro für eine einfache Trainings- oder Wandermütze bis zu 70 bis 100 Euro für Profi- und Wettkampfmützen;
  • Handschuhe : Sie sind wahrscheinlich das günstigste Zubehör und können ab 10-15 Euro erworben werden. Für die gefragtesten Modelle oder bekanntesten Marken müssen Sie mit höheren Kosten rechnen, etwa 25-40 Euro;
  • Hosen : Auch in diesem Fall ist die Preisschwankung recht groß. Die leichtesten und schlichtesten Hosen gibt es bereits ab rund dreißig Euro, für Wettkämpfe oder in der kalten Jahreszeit können sie bis zu 80 Euro und mehr kosten;
  • Hemden und Jacken : Normalerweise liegen die Preise für Hemden bei etwa 30-50 Euro, während Sie für Rennjacken zwischen 80 und 250 Euro ausgeben können;
  • Rückenprotektor : Diese Protektoren kosten normalerweise ab 60 Euro, aber die professionelleren Modelle können bis zu 150 oder 200 Euro kosten.
Veröffentlicht: 2012-02-21Von: Redazione

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